Die Angiologie

Die Angiologie ist die Lehre von den Blutgefäßen, betreffend die Arterien, Venen sowie das Lymphgefäßsystem. Die Internistische Angiologie befasst sich mit der Diagnose und Therapie von Gefäßkrankheiten. Dabei wird natürlich auch versucht bereits die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen zu verhindern (Primärprävention) oder zumindest ein Fortschreiten oder neuerliches Auftreten von Gefäßproblemen hintanzuhalten (Sekundärprävention).

Arterienerkrankungen und Venenleiden wie Arteriosklerose oder Krampfadern sind Volkskrankheiten, die Millionen von Menschen betreffen. Die Folgen, wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie können tödlich sein. Arterien, Venen und Lymphgefäße auf vielfältige Weise können erkranken. Auf diesen Seiten finden Sie einen überblick über die häufigsten Erkrankungen und ihre Behandlung.


Arterien:
Die häufigsten Erkrankungen der Arterien sind Folge der Arteriosklerose wie Beinarteriengefäßverschlüsse, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu den wesentlichen Aufgaben des Internistischen Angiologen zählt die bestmögliche Vermeidung dieser Spätfolgen von Übergewicht, Bluthochdruck oder Diabetes.


Venen:
Die häufigsten Erkrankungen der Venen sind die Krampfadern (Varizen), die oberflächliche Venenentzündung, die tiefe Beinvenenthrombose und der Lungeninfarkt. Neben der geerbten Veranlagung und schweren Begleiterkrankungen gilt vor allem der Bewegungsmangel als Hauptursache von Venenerkrankungen.


Lymphgefäße:
Die häufigsten Erkrankungen der Lymphgefäße sind das primäre Lymphödem, welches meist angeboren ist oder bereits in jungen Jahren und dabei oft beidseitig auftritt, während die Schwellung eines sekundären Lymphödems eher durch Entzündungen wie den Rotlauf oder durch bösartige Erkrankungen hervorgerufen wird.